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  • GÜNSTLINGSWIRTSCHAFT Opposition erbost über deutschen Außenminister

    12.03.2010 09:00

    Die Trennung von Beruf und Privatleben – für viele Politiker in Deutschland ist diese Tatsache persönliches Credo. Allerdings scheint es auch Ausnahmen zu geben. Während man etwa von der Familie Angela Merkels nur wenig in der Öffentlichkeit zu Gesicht bekommt, ist Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle in dieser Beziehung freizügiger.

    Dessen Partner begleitet den Politiker nach Südamerika. Und hat damit eine Welle der Entrüstung losgetreten. Nach Presseberichten über die Auswahl der Mitglieder seiner Wirtschaftsdelegation für die letzte Asienreise könnte daraus ein wahrer Sturm werden.

    Denn Far Eastern Fernost ist eine Beteiligung von Westerwelles Bruder. Die Opposition beginnt sich daher langsam auf den Außenminister einzuschießen. Thomas Oppermann von der SPD sprach bereits von „Günstlingswirtschaft“. Drastischer Töne kommen aus der Linkspartei.

    Hier fiel bereits der Begriff der Korruption. Die Liberalen versuchen den Vorfall derweil herunterzuspielen. Und verweist auf die Tatsache, dass Rolf Marohn – Geschäftsführer der Far Eastern Fernost – sei als Asienexperte bereits mit Kurt Beck als dessen Begleiter in China gewesen. Der will davon allerdings nichts wissen. Und hat Regierungssprecher Walter Schumacher entsprechende Aussagen dementieren lassen. (dcrs/fm 12.03.2010 09:00)

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  • Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 06:20 Uhr
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