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  • HINRICHTUNG China vollstreckt Todesstrafe an Europäer

    29.12.2009 10:50

    In China ist zum ersten Mal seit fünf Jahrzehnten wieder ein Europäer hingerichtet worden. Das Urteil an Akmal Shaikh, einem Briten pakistanischer Abstammung, vollstreckten die Behörden im nordwestchinesischen Ürümqi. Verurteilt für Drogenschmuggel in einem besonders schweren Fall, sorgt die Hinrichtung Shaikhs international für großes Aufsehen.

    Die britische Regierung wie auch die Familie hatten mehrfach Gnadengesuche an die VR China gerichtet. Angeblich soll der Brite an einer psychischen Störung gelitten haben, weshalb er nur eingeschränkt schuldfähig sei. Allerdings hat die Justiz das Urteil gegen den 53-Jährigen bestätigt und die Schwere der Tat noch einmal hervorgehoben.

    Shaikh wurde im September 2007 mit mehr als 4.000 Gramm Heroin erwischt. Premierminister Gordon Brown bekundete gegenüber der Familie des Hingerichteten seine Anteilnahme und zeigte sich gleichzeitig entsetzt über das Vorgehen Chinas. Die Volksrepublik steht wegen der großen Zahl an Hinrichtungen immer wieder international am Pranger.

    Schätzungen gehen von bis zu 7.000 vollstreckten Todesstrafen pro Jahr aus. (dcrs/fm 29.12.2009 10:50)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 11:20 Uhr
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