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HISTORIENFILM Der Spanische Bürgerkrieg im Kino
30.04.2009 08:43Jahrzehnte galt der Bürgerkrieg Ende der 1930er Jahre in Spanien als Tabuthema. Erst nach dam Tod Francos und der allmählichen Rückkehr zur Demokratie begann auf der Iberischen Halbinsel ein Nachdenken über das nationale Trauma. Dazu gehört auch nicht nur die Aufarbeitung in Wort und Bild – auch das Kino leistet seinen Beitrag.
In Person des deutsch-französischen Regisseurs-Ehepaars Marie Noëlle und Peter Sehr widmet sich "Die Frau des Anarchisten" dem „ersten“ Kapitel des Zweiten Weltkriegs, welches dem Zuschauer bisher nur von alten Fotografien und Schwarz-Weiß-Filmen bekannt ist. Erzählt wird die Geschichte einer Liebe, die im Strudel der Ereignisse versinkt und erst nach langer Zeit wieder aufleben darf.
Für alle, denen das gefühlvolle Kino am Herzen liegt, sicher die richtige Mischung. Wer dagegen tiefer in die Zeit eintauchen will, sollte sich zuerst mit den Fotografien von Robert Capa beschäftigen. Der Fotojournalist hat nicht nur den Spanischen Bürgerkrieg, sondern auch die Landung an den Stränden der Normandie festgehalten. (dcrs/fm 30.04.2009 08:43)