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IPAD Apple setzt auf eigenen Kopierschutz
02.02.2010 11:13In der vergangenen Woche stellte Steve Jobs den seit langem erwarteten Tablet-PC aus dem Hause Apple vor. Der ersten Euphorie ist inzwischen eine nüchterne Betrachtung der Fähigkeiten des iPad gewichen. Inzwischen schreckt die Netzgemeinde auch nicht mehr davor zurück, Apple und den iPad zu kritisieren.
Ein Punkt, der die Nutzung des Tablet-PC für Anwender schwierig machen dürfte – Apple will anscheinend auf ein eigenes Publikationsformat für E-Books setzen. Und grenzt den iPad von anderen Systemen ab. Letzteres ist zwar keine Seltenheit.
Aber das Unternehmen aus Cupertino will angeblich soweit gehen, dass selbst das „handelsübliche“ EPUB-Format außen vorbleiben muss. Damit sperrt sich der Konzern auch gegen die Jedermann-E-Books. Fans elektronischer Bücher werden sich die Anschaffung eines iPad daher sicher genau überlegen.
Denn mit dessen Kauf ist man auf Gedeih und Verderb an Apples Bücher gebunden. Dies wäre damit zu vergleichen, dass man beim Kauf eines neuen Bücherregals alle druckfrischen Werke umgehend in die Rundablage wandern lässt und sich alle Titel noch einmal besorgt. (dcrs/fm 02.02.2010 11:13)