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IRAK US-Soldat tötet Kameraden
12.05.2009 13:16Am Montag sind in einem US-Camp fünf Soldaten durch sogenanntes „Friendly Fire“ ums Leben gekommen. Wie aus Militärkreisen berichtet wurde, hatte ein Soldat um sich geschossen und dabei seine fünf Kameraden getötet. Anschließend hätten Sicherheitskräfte den US-Soldaten festgenommen.
Damit widerspricht das Militär ersten Meldungen, welche davon sprachen, dass sich der Täter zusammen mit seinen Opfern umgebracht habe. Über die genauen Hintergründe der Tat ist allerdings noch nichts bekannt. Ereignet hat sich der Zwischenfall in einem US-Camp nahe dem Flughafen der Stadt Bagdad. Hier hatte der Soldat das Feuer in einem Krankenhaus des Stützpunktes für stressgeschädigte Angehörige der US-Armee eröffnet.
Dieser Zusammenhang legt natürlich die Vermutung nahe, dass die Tat einen psychologischen Hintergrund hat. Immer wieder ist es in der Vergangenheit zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Zweiter Weltkrieg und Vietnam haben deutlich gezeigt, dass Armeeangehörige nur bis zu einem bestimmten Punkt den Situationen im Einsatz gewachsen sind. (dcrs/fm 12.05.2009 13:16)