-
ISRAEL Joe Biden bringt Bewegung in den Friedensprozess
09.03.2010 21:48In den Friedensprozess zwischen Israel und Palästina kommt wieder Bewegung. Zu verdanken ist dies US-Vizepräsident Joe Biden, der am Dienstag Israel besuchte hatte. Beide verfeindeten Länder hatten sich auf indirekte Gespräche geeinigt. Die USA hoffen, dass diese indirekten Gespräche zu direkten Verhandlungen führen. Die Friedensgespräche im Nahen Osten sind seit der militärischen Offensive von Israel im Gazastreifen ins Abseits geraten.
Ein weiterer Dämpfer folgte am Montag, als die israelischen Behörden den Bau von über 100 Wohnungen im Westjordanland genehmigten und so die Hoffnungen auf gemeinsame Gespräche mit der Palästinenserführung trübten. Die Palästinenser fordern den Baustopp, bevor die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden können. Die Siedlungsfrage ist der zentrale Streitpunkt beider Länder.
Der amerikanische Vizepräsident sicherte Israel die volle Unterstützung für die Sicherheit des Landes zu, beteuerte er gegenüber Regierungschef Benjamin Netanjahu. Dieser versicherte, sich für direkte Verhandlungen einzusetzen. Die Verbundenheit zwischen Israel und den USA zeigt sich auch in der einheitlichen Meinung zu Sanktionen gegen den atomar aufrüstenden Iran. (dcrs/fm 09.03.2010 21:48)