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ISRAEL Westerwelle für Zwei-Staaten-Lösung in Israel
24.11.2009 17:52Die Nahost-Reise von Guido Westerwelle begann mit einem Besuch in Jerusalem. Dabei trägt er sich in das Gedenkbuch der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem mit dem Satz "Wir werden nicht vergessen. Unsere Verantwortung bleibt, unsere Freundschaft wächst" ein. Bei seinem ersten Besuch in Israel als Außenminister bespricht er die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten gemeinsam mit seinem Kollegen Avigdor Liebermann sowie mit Benjamin Netanjahu und Schimon Peres an.
Dabei werden Erinnerungen wach, denn er war im Mai 2002 schon einmal in Israel, an der Seite von Jürgen Möllemann, der mit seinen antiisraelischen Äußerungen kurz vor der damaligen Bundestagswahl für Mißstimmung sorgte. Guido Westerwelle geht es dieses Mal angesichts der Lage im Nahen Osten um eine Zwei-Staaten-Lösung. Doch die teilen die Politiker vor Ort nicht unbedingt.
In den vergangenen Tagen erst stieß die israelische Regierung auf internationale Kritik, als diese die Absicht verkündete, im arabischen Teil von Jerusalem 900 Wohnungen zu errichten. Durch den Bau der Wohnungen verzögert sich eine Zwei-Staaten-Lösung nach Ansicht der Palästinenser erheblich. Weitere Themen der Gespräche mit Netanjahu waren der Atomstreit mit dem Iran und finanzielle Fragen. (dcrs/fm 24.11.2009 17:52)