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  • JOBSUCHE Vorstellungsgespräch mit Bluttest

    28.10.2009 15:43

    Wie weit dürfen Arbeitgeber bei Vorstellungsgesprächen gehen? Diese Frage wird angesichts zweifelhafter Praktiken immer wieder aufgeworfen. Wie der Radiosender NDR Info berichtet, verlangt etwa der Autohersteller Daimler von Bewerbern eine Blutprobe – obwohl keine Zusage vorliegt. Gegenüber dem Sender hat dies ein Sprecher des Unternehmens sogar bestätigt und spricht von einer Einstellungsuntersuchung.

    Damit soll die Eignung des Bewerbers für die anvisierte Stelle überprüft werden – so der Konzern in seinen Ausführungen weiter. Allerdings stößt diese Praxis bei Gewerkschaftern und Arbeitsrechtlern auch Ablehnung. Zwar verfolgt der zukünftige Arbeitgeber ein Informationsbedürfnis, sobald allerdings Persönlichkeitsrechte verletzt werden, ist in der Theorie Schluss.

    Allerdings können sich Bewerber kaum gegen das Verlangen nach einer ärztlichen Untersuchung wehren. Falls doch, so warnen Gewerkschafter, werden diese Bewerber umgehend aussortiert. Und müssen sich mit anderen Arbeitgebern begnügen. Daher stoßen Unternehmen wie der Autohersteller Daimler, die von ihren Bewerbern entsprechende Informationen zur Krankengeschichte verlangen, kaum auf nennenswerten Widerstand. (dcrs/fm 28.10.2009 15:43)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 11:40 Uhr
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