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  • KAMPF UM STEUERMILLIONEN Schaeffler bittet um Staatshilfe

    23.02.2009 08:40

    Für den deutschen Autozulieferer Schaeffler läuft die Zeit davon. Das Familienunternehmen und lange Zeit auch Vorzeigekonzern der Marktwirtschaft steckt mittlerweile so tief in der Krise – eine Sanierung aus eigenen Mitteln scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Kein Wunder also, dass die Unternehmensführung auf eine Hilfe des Staates pocht. Mit dem Hinweis auf die enorme Bedeutung des Konzerns für die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, versucht Schaeffler auf die Regierung Einfluss zu nehmen.

    Dabei scheinen auch Vergleiche legitim, die beim Betrachter eher einen schalen Beigeschmack hinterlassen. Laut Aussage der Schaeffler-Familie sei die Bedeutung des Unternehmens mit jener der Investmentbank Lehman-Brothers vergleichbar. Allerdings erntet der Konzern mit seinen Forderungen nach finanzieller Hilfe des Staates auch massive Kritik. Schließlich hat die Übernahme des Reifenherstellers Continental aus dem vergangenen Jahr wesentlichen Anteil an der momentan schwierigen Lage des Unternehmens. Basierend auf Krediten, hat sich Schaeffler durch genau diese Firmenübernahme massiv verhoben und sucht jetzt nach Möglichkeiten, die Milliardenlöcher mithilfe des Staates zu stopfen. (dcrs/fm 23.02.2009 08:40)

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    #1 - 24.02.2009 11:55 - Riffer
    Die Dame sollte sich schämen, hat sie doch genug Geld auf ihren privaten Konten um die Krise aus eigener Kraft zu bewältigen. Aber es ist ja einfacher auf Hilfe vom Staat 'zu pochen' (was an sich schon unverschämt ist bei einer Bitte). Dabei im Pelzmantel gekleidet, wohlgemerkt. Und die eigenen Mitarbeiter zur Demo auf die Straße zu schicken um Druck auf die Regierung auszuüben....

    #2 - 24.02.2009 13:54 - K.Opd.
    Wenn ich mich, mit meinem kleinen Geschäft, verspekuliere, kann ich keine Hilfe vom Staat erwarten. So bitter ,es für die Familie Schaeffler, auch sein mag, steht ihr meiner Meinung nach, keine Hilfe vom Staat zu. Gruß K.Opd.

    #3 - 25.02.2009 08:56 - Fritzsche
    Frau Schäffler sollte ihr Privatkapital für die Erhaltung ihres Unternehmens einsetzen.Das wäre die einzig richtige Entscheidung. Sie sollte kein Geld aus dem Staatshaushalt bekommen und dann vielleicht die Gewinne wieder in die eigene Tasche stecken.

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 22:40 Uhr
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