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  • KLAGE GMail-Nutzerin will gegen Google klagen

    19.02.2010 10:24

    Negative Schlagzeilen in einem solchen Ausmaß ist der Suchmaschinenbetreiber Google sicher nicht gewöhnt. Nach dem Start des neuen Dienstes Buzz hat es von allen Seiten Kritik gehagelt. Sogar eine Beschwerde bei der FTC setzt Mountain View unter Druck. Und die Meldung des San Francisco Chronicle dürfte den Suchmaschinenbetreiber noch weiter Nerven kosten.

    Denn wie die Zeitung im Web berichtet, soll eine GMail-Nutzerin gegen Google vor Gericht ziehen wollen. Eva Hibnick wirft dem Internet-Giganten vor, gleich gegen mehrere Gesetze verstoßen zu haben. Und woll mit einer Sammelklage vor das Bundesgericht in San José.

    Google muss sich in den kommenden Tagen und Wochen also auf eine steife Brise einstellen. Denn Hibnick sieht mit Buzz ihre Privatsphäre verletzt. Hintergrund: Google hat über Buzz die häufigsten E-Mail-Kontakte miteinander verknüpft. Und lädt damit auch unerwünschte Personen zum Mitlesen ein.

    CEO Eric Schmidt sieht aber trotzdem keine Nutzerdaten in Gefahr. Anders dagegen viele Datenschützer. Denn durch das Offenlegen der Verbindungen könnte unter anderem Stalkern das Handwerk vereinfacht werden. Inzwischen hat Google Buzz an einigen Stellen nachgebessert. (dcrs/fm 19.02.2010 10:24)

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  • Zuletzt aktualisiert: 04.02.2012 18:40 Uhr
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