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  • KÖLNER STADTARCHIV Razzia bei beteiligten Baufirmen

    31.03.2009 16:42

    Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs beschäftigt bereits seit einigen Wochen die Staatsanwaltschaft und zieht mittlerweile auch größere Kreise bei den am Bau der U-Bahn beteiligten Unternehmen. Wie ein Vertreter der zuständigen Staatsanwaltschaft am Dienstag gegenüber den Medien bestätigte, habe es eine groß angelegte Razzia gegeben, die sich nicht nur auf den Raum Köln beschränkte, sondern sich nach Angaben des Sprechers auf das gesamte Gebiet der Bundesrepublik ausgedehnt habe.

    Neben den Räumlichkeiten der Firmen Bilfinger Berger, Strabag und Wayss & Freytag seien auch Büros der Kölner Verkehrsbetriebe das Ziel der Fahnder gewesen. Insgesamt waren nach offiziellen Angaben rund 200 Beamte an der Aktion beteiligt und sollen im Zuge der Razzia auch Material sichergestellt haben, welches bei der Aufklärung des Unglücks weiterhelfen könnte. Beim Einsturz des Archivs und weiterer Gebäude kamen zwei Menschen ums Leben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Baugefährdung gegen Unbekannt. (dcrs/fm 31.03.2009 16:42)

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