-
KOPENHAGEN Republikaner machen Obama das Leben schwer
09.12.2009 12:40Die Republikaner machen gegen US-Präsident Barack Obama Front. Das US-Umweltministerium hatte am Dienstag verkündet, dass sie Treibhausgase für umwelt- und gesundheitsschädlich halten. Daraufhin kündigte Obama an, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 17 Prozent zu senken. Ohne das Eingeständnis des amerikanischen Umweltministeriums zur Unabwendbarkeit der Folgen des Klimawandels durch Treibhausgase und der Erklärung zur Schädlichkeit der Gase wären Barack Obama weiterhin durch die altmodische Einstellung des Kongresses die Hände gebunden.
Denn durch die Erklärung kann Obama ohne den Kongress umwelt- und klimapolitische Entscheidungen treffen. Doch kaum haben die umweltpolitisch sehr konservativen Vereinigten Staaten von Amerika mit ihrer Äußerung auf dem Weltklimagipfel Hoffnung auf eine globale Einigung ausgelöst, schon versuchen die Republikaner gegen Obamas Klimapolitik anzukämpfen.
Diese sind der Meinung, dass Obamas Glaubwürdigkeit mit Versprechungen, die im Kongress nicht verabschiedet werden, gefährdet wäre. Wie lange entziehen sich die US-Amerikaner noch ihrer Verantwortung? Wann legen die altbackenen amerikanischen Minister die Scheuklappen ab? (dcrs/fm 09.12.2009 12:40)