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  • KOSMISCHER ZUSAMMENSTOSS Kollision zweier Satelliten im Weltall

    12.02.2009 11:46

    Im erdnahen Orbit wird es immer enger – diese Tatsache ist zwar seit Langem bekannt, aber in der Vergangenheit ohne Folgen geblieben. Die Kollision zweier Satelliten macht aber klar, wie verheerend die Wirkung des Weltraumschrotts vergangener Raumfahrtgenerationen sein kann. In rund 800 Kilometern höhe sind bereits am Dienstag ein kommerzieller Satellit der USA und ein ausgedienter russischer Himmelskörper zusammengestoßen.

    Folge der Kollision ist ein Trümmerfeld aus mehr als 600 Einzelteilen, welches sich im Lauf der Zeit immer weiter ausbreiten kann. Für die bemannte Raumstation ISS bestehe aber nach Aussage der Experten vorerst keine größere Gefahr, da sich die Station auf einer wesentlich tiefer liegenden Umlaufbahn befinde. Zudem sei es im Notfall möglich, den Kurs der Raumstation zu korrigieren. Allerdings sollte man dieses Warnsignal ernst nehmen, denn jeder Satellit, der einmal in einer erdnahen Umlaufbahn unterwegs war, braucht Jahre, um wieder auf die Erde zurückzukehren. Und bis dahin wird der Orbit rund um den Blauen Planeten immer mehr zum modernen Schrottplatz. (dcrs/fm 12.02.2009 11:46)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 12:00 Uhr
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