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KUBA USA schlagen neuen Kurs ein
14.04.2009 18:37Mit der Entscheidung des US-Präsidenten Barack Obama, die Reisbeschränkungen für Exil-Kubaner am Montag aufzuheben, hat eine neue Zeitrechnung in dem unterkühlten Klima der beiden Staaten begonnen. Nach dem Sturz des US-freundlichen Regimes durch Fidel Castro in der Hochphase des Kalten Krieges und den Wirren um die geplante Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba, hatten die USA nicht nur mit einem Handelsembargo auf den Regimewechsel reagiert, sondern auch eine Vielzahl anderer Beschränkungen eingeführt.
Neben den Lockerungen bei den Reisebeschränkungen ist es ehemaligen Bewohnern der Insel jetzt auch wieder möglich, ihren Verwandten ohne Einschränkung Geld zukommen zu lassen. Damit dürfte der kubanischen Wirtschaft in den kommenden Tagen und Wochen eine beträchtliche Finanzspritze zur Verfügung stehen, da der US-Dollar eine Art zweite Währung in dem immer noch kommunistisch regierten Land bildet.
Das verhängte Embargo bleibt aber auch nach dem Machtwechsel in Washington vorerst bestehen und weiterhin Teil der amerikanischen Kubapolitik bleiben. (dcrs/fm 14.04.2009 18:37)