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LHC Karlsruhe weist Beschwerde gegen Beschleuniger ab
10.03.2010 09:17Mit dem Large Hadron Collider (LHC) wollen Wissenschaftler in Genf physikalische Rätsel rund um den Urknall lösen und sind neuer Materie auf der Spur. Dazu sollen im dem Beschleuniger Atomkerne – die sogenannten Protonen – mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren.
Was dabei entstehen könnte, gibt nicht nur Aufschluss über den Mikrokosmos, der die Welt zusammenhält. Theoretisch könnten auch Schwarze Löcher entstehen. Diese Tatsache sorgte bereits in der Vergangenheit für kuriose Prozesse, in denen Bürger versuchten, die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers zu stoppen.
Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt eine solche Beschwerde zurückgewiesen. Die Klägerin fürchtete den Weltuntergang und wollte entsprechende Experimente am CERN verbieten lassen. Allerdings ohne Erfolg, da sie keine stichhaltigen Beweise vorbringen konnte. Wissenschaftler bestätigten zwar die Möglichkeit der Entstehung von Mikro-Schwarzen-Löchern.
Aber deren Größe ist so gering, dass sie bereits im Moment der Entstehung wieder zu Energie zerfallen. Damit droht dem seit Ende Februar wieder in Betrieb befindlichen LHC nach mehrmonatiger Pause aus Deutschland vorerst kein Ärger. (dcrs/fm 10.03.2010 09:17)