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  • LÜBECKER UNIVERSITÄT Medizinstudium in Hansestadt gerettet

    09.07.2010 08:22

    Die Universität Lübeck kann auch in den kommenden Jahren weiter Mediziner ausbilden. Möglich wird die Fortsetzung des eigentlich von der Abwicklung bedrohten Studienganges dank der Unterstützung aus Berlin. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen konnte am Donnerstag die frohe Botschaft verkünden.

    Eigentlich sollte die Medizinische Fakultät in Lübeck geschlossen werden. Mit diesem drastischen Schritt wollte man 25 Millionen Euro einsparen. Jetzt hat Berlin dem Land Schleswig-Holstein unter die Arme gegriffen. Und greift dazu in die Trickkiste.

    Um die 25 Millionen pro Jahr für den Erhalt der Fakultät aufzubringen, wird das Institut für Meeresforschung in Kiel, kurz GEOMAR, in die Helmholtz-Gemeinschaft integriert. Anders als in der bisher federführenden Leibniz-Gemeinschaft ist hier zu neunzig Prozent der Bund für die Finanzierung zuständig.

    Allein dieser Schritt soll unterm Strich dem Land Schleswig-Holstein massive Einsparungen in Höhe von 12 Millionen Euro bescheren. Das Beispiel Lübeck könnte sich für aber zum Boomerang entwickeln. Die Uni ist nicht die einzige Hochschule mit finanziellen Schwierigkeiten. (dcrs/fm 09.07.2010 08:22)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 12:20 Uhr
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