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  • MASSENSTERBEN BRASILIEN Hunderte Tierkadaver geben Behörden Rätsel auf

    21.07.2010 14:05

    In Brasilien wurden aus bisher ungeklärten Gründen hunderte tote Pinguine und andere Meerestiere an die Strände gespült. Vor allem die Küsten des Bundesstaates São Paulo sind von den verendeten Meerestieren übersäht.

    In der Nähe der Küstenstädte Peruibe, Praia Grande und Itanhaem entdeckten Naturschützer mindestens 530 tote Pinguine sowie zahlreiche Seevögel, fünf Delphine und drei Riesenschildkröten. Umweltverschmutzung als Ursache für das Massensterben schließen die Behörden aus. Sie vermuten, dass zumindest die Pinguine verhungert sind.

    Immerhin legen Pinguine von der südargentinischen Region Patagonien bis vor die brasilianische Küste eine lange Strecke unter großen Kraftanstrengungen zurück. Behörden gehen indes davon aus, dass in den kommenden Tagen weitere tote Meerestiere an den Strand gespült werden könnten.

    Tierschützer und Biologen wollen den genauen Gründen nun nachgehen. Einige Experten sehen die Überfischung der Meere als Hauptgrund. Immer wieder verirren sich Pinguine aus der Suche nach Nahrung nach Brasilien und werden durch die Meeresströmungen nach Norden getrieben. (dcrs/fm 21.07.2010 14:05)

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  • Zuletzt aktualisiert: 04.02.2012 19:00 Uhr
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