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  • MEDIKAMENTENPREISE Minister will Kassen Preise diktieren lassen

    08.03.2010 11:56

    Das deutsche Gesundheitswesen leidet an hohen Kosten. Spürbarstes Zeichen sind steigende Beiträge. Zuletzt haben einige Krankenkassen sogar zu den umstrittenen Zusatzbeiträgen gegriffen. Im Bundesgesundheitsministerium will man jetzt die Kostenschraube wieder in die andere Richtung drehen.

    Wie die Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ berichtet, soll es Pläne geben, die Arzneimittelkosten zu senken. Dazu will man die Pharmaunternehmen zwingen, in Zukunft Preise für patentgeschütze Präparate gemeinsam mit den Krankenkassen auszuhandeln.

    Sofern sich die Unternehmen nicht mit den Kassen zusammensetzen, soll es staatliche Höchstpreise geben. Schließlich sind steigende Kosten für Medikamente ein Faktor der zunehmenden Kosten im Gesundheitswesen – neben Ärztebezügen und dem häufigen Gang zum Arzt.

    Entsprechende Überlegungen sind seitens des Ministeriums bereits bestätigt wurden. Ein konkretes Konzept soll aber noch nicht vorliegen. Mithilfe des neuen Vorstoßes will das Gesundheitsministerium um Philipp Rösler (FDP) rund 2 Milliarden Euro einsparen und somit den Kostendruck auf die gesetzlichen Krankenkassen mindern. (dcrs/fm 08.03.2010 11:56)

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  • Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 05:50 Uhr
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