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Für viele Verbraucher war die Reform der Sozialhilfe und Einführung von Hartz-IV ein klarer Affront gegen die Sozialstaatlichkeit wie auch lange gelebte Grundprinzipien der sozialen Sicherung. Nicht nur deshalb dürfte es einige Kritiker mit Schadenfreude erfüllen, wenn nach vier Jahren Hartz-IV die negativen Auswirkungen immer deutlicher werden. Eine der Folgen ist etwa die immer stärkere Belastung der Sozialgerichte. Denn statt für eine Vereinfachung zu sorgen, macht Hartz-IV mehr Arbeit als gedacht. Anlässlich seiner Jahrespressekonferenz legte das Bundessozialgericht auch Zahlen zum Stand der Hartz-IV Verfahren vor.
Und mit annähernd 175.000 laufenden Verfahren ist die Zahl der Fälle beeindruckend, die vor deutschen Sozialgerichten verhandelt werden müssen.
Dabei geht es in den meisten Fällen nicht einmal um große Summen. Oft stehen vor den Richtern Betroffene, die wegen 10,- oder gar noch weniger Euro klagen. Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl der Verfahren um mehr als 20% zugenommen. Allerdings sind nicht alle Fälle auf handwerkliche Fehler im Regelwerk zu Hartz-IV zu sehen. Auch die wachsende Klagefreudigkeit der Betroffenen verschafft deutschen Sozialgerichten zunehmend mehr Arbeit. (dcrs/fm 23.01.2009 08:46)#1 - 01.02.2009 20:59 - schleiereule
Das war voraus zusehen ! Alle und jeder Mann regen sich über das Thema Hartz IV auf-- -- !! Ich habe noch keine Tabelle gesehen was Personen zusteht die Grundsicherung brauchen ( Minilohn, Rente ++ ) Da höre ich zu wenig !