DCRS Online

  • DCRS ONLINE
  • DEUTSCHLAND
  • INTERNATIONAL
  • UNTERHALTUNG
  • TECHNIK
  • SPORT
  • MILLIONENBONI US-Regierung zieht Daumenschrauben an

    18.03.2009 09:22

    Während Unternehmen am Tropf staatlicher Hilfen hängen, bedienen sich die Manager ganz ungeniert und streichen Millionenboni ein. Diese Tatsache empört inzwischen viele Politiker und Steuerzahler rund um den Globus. Die US-Regierung will dem Treiben der Manager nun aber anscheinend nicht mehr nur tatenlos zusehen, sondern zieht die Daumenschrauben für den Versicherungsriesen AIG fester an.

    Schuld ist die Tatsache, dass der Konzern zwar von staatlicher Hilfe und damit den Geldern der Steuerzahler profitiert, im Gegenzug seinen Managern aber auch Bonuszahlungen in Höhe von mehr als 160 Millionen USD ausschüttet – obwohl das Unternehmen in den vergangenen Monaten immer tiefer in den Sog der Wirtschaftskrise geraten ist.

    US-Finanzminister Timothy Geithner denkt nun laut darüber nach, einen Teil der bereits ausgezahlten Leistungen aus dem Rettungspaket für AIG zurückzufordern und will weitere Bonuszahlungen für 2009 auf Eis legen lassen. Besonders heikel – die Bonuszahlungen seien in erster Linie den Verantwortlichen für die Krise bei AIG zugute gekommen. (dcrs/fm 18.03.2009 09:22)

    DIESEN ARTIKEL KOMMENTIEREN
  • SUCHE

  • PERSONEN

    • Timothy Geithner
  • ORGANISATIONEN

    • AIG
    • US-Regierung
  • EREIGNISSE

    • Managergehälter
  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 21:30 Uhr
  • dcrs.de
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutz