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  • MINDESTLOHN Textildiscounter will Mindestlohn einführen

    24.08.2010 11:02

    Die Textildiscountkette KIK stand in der Vergangenheit immer wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses – und zwar selten mit positiven Schlagezeilen. Immer wieder berichteten die Medien über die Zustände in den Herstellerländern, Niedriglöhne und Geschäftspraktiken des Unternehmens.

    Zuletzt sorgte das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit einem Beitrag über KIK für Aufsehen. Jetzt scheint man bei dem Discounter den Schalter umlegen zu wollen. Und sich ein neues Image zu verpassen. Der Discounter hat mitgeteilt, dass man den Angestellten in Zukunft einen Mindestlohn zahlen werde, den die Mitarbeiter ab 1. Oktober erhalten sollen.

    In der Vergangenheit hatte Ver.di dem Discounter vorgeworfen, mit Dumpinglöhnen zu arbeiten. Den Mindestlohn von 7,50 Euro begrüßte Ver.di, sieht das Ganze aber nur als ersten Schritt an und will KIK weiter bearbeiten.

    Stefan Heinig, Gründer des Unternehmens, sieht den Mindestlohn als „Schritt des langfristig geplanten Strategiewechsels“. Positiv auf den Mindestlohn hat auch der Handelsverband Deutschland reagiert. (dcrs/fm 24.08.2010 11:02)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 12:30 Uhr
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