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Bei einem nächtlichen Fackelzug sind im Emsland 100 Pferde durchgegangen. Dabei wurden 44 Kinder und Jugendliche verletzt, einige Betroffene haben zum Teil schwere Verletzungen davon getragen.
Alle Verletzten wurden nach dem schrecklichen Vorfall in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht und versorgt. Ein 14-jähriges Mädchen, welches durch ihre schweren Verletzungen zunächst um ihr Leben bangen musste, ist inzwischen außer Lebensgefahr und hat einen stabilen Zustand, so die Ärzte der Intensivstation des Krankenhauses in Lingen.
Mit ihren Betreuern war eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen, die ihre Ferien am Unglücksort verbracht haben, von einem Reiterhof im niedersächsischen Lathen gestartet. Sechs Fackelträger sind vor den 100 Reitern gelaufen.
Bei dem nächtlichen Ausritt am Donnerstagabend waren die Pferde derart von den Fackeln irritiert, dass diese durchgegangen sind. Dabei sind die Pferde gescheut, ihre Reiter abgeworfen und dann überrannt. Die genaue Unfallursache wird nun von der Polizei ermittelt. (dcrs/fm 27.08.2010 14:28)