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NEUE TRUPPEN Obama macht am Hindukusch ernst
18.02.2009 08:17Während des Wahlkampfes hat Barack Obama, der neue US-Präsident, klar und deutlich Stellung zum Kriegsschauplatz Afghanistan bezogen. Und dem Versprechen, dieser Region mehr Aufmerksamkeit zu widmen, scheinen jetzt auch Taten zu folgen. Der US-Präsident als Oberbefehlshaber der Truppen stockt die Einsatzkräfte am Hindukusch massiv auf. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten sollen insgesamt 17.000 US-Soldaten zusätzlich in den Krieg gegen den Terror ziehen.
Verglichen mit der jetzigen Einsatzstärke im Irak fällt diese Truppenerhöhung zwar immer noch gering aus. Aber im Zusammenhang mit dem geplanten Abzug der US-Armee aus dem Land zwischen Euphrat und Tigris macht die Aufstockung der Armee in Afghanistan eine Verschiebung im Rahmen der Außenpolitik deutlich. Schließlich sieht Barack Obama die Hauptaufgabe im Kampf gegen den Terror nicht in Bagdad, sondern in der Region am Hindukusch. Allerdings stehen die USA hier vor weitaus größeren Problemen. Schließlich sind Feldherren bereits vor Jahrhunderten mit den unbeherrschbaren Bergvölkern an ihre Grenzen gestoßen. (dcrs/fm 18.02.2009 08:17)