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  • NEUE VORWÜRFE Ermittler beklagen Verhalten der DB-Konzernspitze

    04.03.2009 15:11

    Eigentlich sollten Ex-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) in der Aufklärung um die Spitzelaffäre der Deutschen Bahn eine Schlüsselrolle übernehmen. Wie jetzt aus einem Schreiben an den Aufsichtsrat bekannt wurde, scheint aber eher das Gegenteil der Fall zu sein. Schuld ist aber nicht ein mangelnder Unwillen der beiden Chefermittler. Vielmehr scheint die Mammutaufgabe am Unwillen des Vorstandes der Deutschen Bahn zu scheitern.

    Statt wie mehrfach aus der Politik gefordert und auch seitens der Gewerkschaft angemahnt, unterstützt die Chefetage der Deutschen Bahn nicht die Bemühungen zur Aufklärung der Spitzelaffäre, sondern ist darum bemüht, so wenig wie möglich an Material in die Hände der Ermittler gelangen zu lassen. So werde die Akteneinsicht massiv behindert – von mehr als 1.000 angeforderten Dokumenten hat die Deutsche Bahn bisher lediglich 120 Akten übergeben. Und dies erst nach tagelangem Hin und Her. Zudem haben Beteiligte nach wie vor den Eindruck, dass im Vorstand der DB AG weiterhin belastendes Material vernichtet wird. Vorwürfe, welche auf den Chef der Deutschen Bahn ein zunehmend negatives Licht werfen. (dcrs/fm 04.03.2009 15:11)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 13:10 Uhr
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