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Das Internet – unendliche Weiten, deren Potenzial im US-Wahlkampf mehr als deutlich geworden ist. Schließlich hat Barack Obama den Einzug ins Weiße Haus nicht nur einer perfekten Maschinerie zu verdanken. Auch die direkte und neue Kommunikation eines Präsidentschaftskandidaten mit seinen Wählern über das World Wide Web verdient einen wesentlichen Anteil am Einzug des ersten farbigen Präsidenten an die Spitze der Macht. Dass sich Barack Obama nun aber eher den traditionellen Wegen zuwendet und auf dem Erreichten ausruht, widerspricht dem Wesen des neuen Präsidenten.
Vielmehr weht mittlerweile auch ein neuer Wind durchs Weiße Haus, was die Affinität zur Technik des 21. Jahrhunderts und das Internet betrifft. Deutlich zum Ausdruck gebracht durch eine neue Website, plant Barack Obama aber noch weitere Schritte, um sich direkt an seine Anhänger und Bürger zu wenden. Neben Videobotschaften, welche über das World Wide Web ausgestrahlt werden, sollen auch neue Gesetze noch vor der Unterschrift online lesbar sein, um zu Diskussionen und Meinungen anzuregen. Mit Barack Obama ist das Weiße Haus also endgültig im Internet-Zeitalter angekommen. (dcrs/fm 22.01.2009 08:58)