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  • NIGERIA Mehr als 500 Tote nach Massakern in drei Dörfern

    08.03.2010 17:10

    Bei einem blutigen Massaker sind in Nigeria mehr als 500 Tote zu beklagen. In der Nacht haben die Angreifer ein Dorf gestürmt, Hütten niedergebrannt und die christlichen Bewohner der Berlom-Volksgruppe brutal getötet. Die Opfer wurden in einem dreistündigen Massaker auch mit Macheten bis hin zum Tod gehackt. Die Angreifer stellten auch Fallen auf, wie etwa Fischernetze oder Tierfallen, in denen sich einige Flüchtende verfangen haben.

    Die Opfer sind überwiegend Kinder und Frauen. Die Gewalt zwischen Muslimen und Christen spitzt sich damit erneut zu. Insgesamt wurden drei Dörfer von den Gewalttätigen angegriffen. Vertreter der christlichen Gemeinschaft kritisierten das späte Einschreiten der Armee und auch die Behörden ernteten massive Kritik.

    Dan Manjang, der Sprecher des Gouverneurs des zentralen Bundesstaates Plateau, verurteilte die schreckliche Tat und vermutet hinter den Attacken die Hirten des muslimischen Nomadenvolkes Fulani. Wie lokale Zeitungen meldeten, sollen die Bewohner vorgewarnt worden sein. Mittlerweile sind die Sicherheitskräfte auch in angrenzenden Bundesstaaten in höchster Alarmbereitschaft und fahren mit gepanzerten Fahrzeugen Patrouille. (dcrs/fm 08.03.2010 17:10)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 22:50 Uhr
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