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ÖLKATASTROPHE BP zahlt 20 Milliarden Dollar in Treuhandfonds
17.06.2010 15:39Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den US-Präsidenten Barack Obama und den Ölkonzern BP zu Zugeständnissen gezwungen. BP hat sich bereit erklärt, für die Opfer der Ölpest einen Treuhandfonds in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar einzurichten.
Darüber hinaus will BP 100 Millionen Dollar in einen Topf einzahlen, der arbeitslos gewordene Ölarbeiter entschädigen soll. Außerdem wird der Öl-Konzern in diesem Jahr keine Dividende an seine Aktionäre auszahlen. Barack Obama hat zuvor in seiner Rede an die Nation dazu aufgerufen, in der Energiepolitik radikal umzudenken.
BP-Aufsichtsratsvorsitzender Carl-Henric Svanberg äußerte sein tiefstes Bedauern und entschuldigt sich auch im Namen seiner Beschäftigten für die schlimmste Umweltkatastrophe in der amerikanischen Geschichte. Zugleich kündigte er an, dass BP den Verpflichtungen zur Entschädigung nachkommen werde.
US-Präsident Barack Obama machte deutlich, dass weitere Zahlungen auf BP zukommen werden, der Konzern aber existenzfähig bleiben müsse. Am Donnerstag steht BP-Chef Tony Hayward im Kreuzfeuer der Abgeordneten im US-Kongress. (dcrs/fm 17.06.2010 15:39)