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  • ÖLKATASTROPHE Obama startet PR-Offensive

    15.06.2010 10:52

    Seit dem Untergang der Ölbohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April konnte kein nennenswerter Erfolg im Kampf gegen die größte Ölkatastrophe in den USA verbucht werden. Wie ernst die Lage im Golf von Mexiko ist, zeigt der Vergleich von US-Präsident Barack Obama mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

    Er macht deutlich, dass "Auf dieselbe Weise, wie unsere Sicht auf unsere Verwundbarkeiten und unsere Außenpolitik durch 9/11 grundlegend geformt wurde, wird aus meiner Sicht diese Katastrophe unsere Denkweise über Umwelt und Energie auf Jahre formen."

    Kritiker zweifeln an seinem Krisenmanagement. Aus diesem Grund startet der amerikanische Präsident eine PR-Offensive gegen die Ölpest, auch um das Vertrauen der US-Bürger in seine Politik wiederzugewinnen.

    Bereits am Montag ist Barack Obama zu seiner vierten Reise an die Küste des Golfs von Mexiko angetreten. Außerdem kündigte er Reformen beim Energie-Gesetz sowie die Einführung eines unabhängigen Treuhandfonds an, der Schadenersatzforderungen begleichen soll. Viele Menschen in der betroffenen Region fürchten sich vor der Zukunft. (dcrs/fm 15.06.2010 10:52)

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