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  • ÖLKATASTROPHE Proteobakterien zersetzen Ölschwaden im Meer

    26.08.2010 16:40

    Nach der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko strömten Schätzungen zufolge 4,9 Millionen Fass Rohöl ins Meer. Damit wäre die Umweltkatastrophe eine ersten Grades. Doch die Natur scheint sich selber zu helfen wissen.

    Denn eine jetzt entdeckte Mikrobenart soll riesige Ölschwaden in den Tiefen des Golf von Mexiko vernichtet haben, so berichtet das Wissenschaftsmagazin „Science“. Durch die Ölpest sind die Mikroorganismen offensichtlich angeregt worden, die Kohlenwasserstoffe derart effizient zu vernichten, dass Ölschwaden nun nicht mehr nachweisbar sind.

    Ohne den Sauerstoffgehalt des Wassers wie die meisten Öl-zersetzenden Bakterien zu verringern, können die sogenannten Proteobakterien Kohlenwasserstoffe offensichtlich schneller abbauen, als zunächst angenommen wurde. Zugleich tauchte das Phänomen des Meeresschnees auf.

    Ölschwaden seien, etwa zwei Wochen nachdem das Bohrloch Mitte Juli abgedeckt wurde, nicht mehr nachweisbar gewesen. Doch Entwarnung geben Experten dennoch nicht. Nach Schätzungen der US-Regierung sind bislang nur 50 Prozent des Rohöls verschwunden. (dcrs/fm 26.08.2010 16:40)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 13:40 Uhr
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