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  • ÖLKATASTROPHE Riesige Ölschwaden im Golf von Mexiko

    20.08.2010 21:07

    Einer Studie von amerikanischen Wissenschaftlern zufolge sollen im Golf von Mexiko riesige Ölschwaden in etwa 1.100 Metern Tiefe treiben. Den Forschern zufolge baut sich die 35 Kilometer lange Wolke, die bereits Anfang Juni entdeckt wurde, nur langsam ab.

    Einige Tage zuvor hatte die US-Regierung behauptet, dass mit 75 Prozent der Großteil des ausgelaufenen Öls verbrannt, durch Chemikalien oder natürliche Mikroben zersetzt, von Booten aufgesaugt oder verdunstet sei. Die Ergebnisse der Studie machen aber deutlich, dass wenig Hinweise darauf deuten, dass das Öl von Mikroben zerfressen wird.

    Ein Chemiker sagte: „Es sieht danach aus, als ob sich das Öl relativ langsam abbaut.“ Nach Ansicht der Experten könnte noch eine weitere Ölwolke in größeren Tiefen sein. Die aktuell entdeckte Ölwolke wurde mit einem ferngesteuerten Roboterfahrzeug entdeckt und mehr als eine Woche lang untersucht.

    Demnach soll der Ölschwaden so hoch sein, wie ein 65-stöckiges Hochhaus und eine Breite von mehr als 1.600 Metern haben. Forscher vermuten, dass die chemischen Stoffe in großen Tiefen weniger stark konzentriert sind, befürchten aber dennoch Langzeitfolgen. (dcrs/fm 20.08.2010 21:07)

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  • Zuletzt aktualisiert: 21.05.2012 13:50 Uhr
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