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  • ÖLKATASTROPHE USA verlängert Moratorium gegen Tiefseebohrungen

    13.07.2010 11:50

    Die US-Regierung will mit der Verlängerung eines Moratorium gegen Tiefseebohrungen gegen die Ölpest im Golf von Mexiko vorgehen. Innenminister Ken Salazar begründete die Entscheidung damit, dass seit der Explosion und dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ keinerlei Erfolge im Kampf gegen die Ölkatastrophe erzielt wurden.

    Inzwischen dauert die Ölpest im Golf von Mexiko mehr als 80 Tage an. Der Innenminister will sich mit dem Schritt für den Umweltschutz einsetzen. Außerdem sollen die Öl- und Gasfirmen die Bohrpause dazu nutzen, um entsprechende Sicherheitsrisiken zu minimieren und sich auf mögliche Lecks vorzubereiten, um eine ähnliche Katastrophe zu verhindern.

    Das neue Moratorium soll bis Ende November Tiefseebohrungen unabhängig von der Wassertiefe verbieten. Die Verlängerung des Moratoriums ist auch eine Antwort der US-Regierung auf die bisherigen juristischen Niederlagen.

    US-Präsident Barack Obama war letzte Woche vor dem Berufungsgericht mit einem Stopp für Tiefseebohrungen ab einer Gewässertiefe von 152 Metern gescheitert. 32 Öl-Unternehmen klagten mit Erfolg vor Gericht. (dcrs/fm 13.07.2010 11:50)

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  • Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 05:50 Uhr
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