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OPEL-RETTUNG GM nutzt Arbeitsplätze als Drohgebärde
16.03.2009 09:20Der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat einen Job übernommen, um den ihn im Moment sicher niemand beneidet. Schließlich wird von dem aufstrebenden Unionspolitiker entschlossenes Handeln in der Krise verlangt – allerdings ohne mit Vokabeln wie Arbeitsplatzverlust oder Werksschließungen zu jonglieren.
Dabei steht gerade der aktuelle Antrittsbesuch unter dem Eindruck der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Autobranche. Karl-Theodor zu Guttenberg will sich schließlich in dieser Woche mit der Führungsspitze des amerikanischen Autobauers General-Motors treffen, um über ein tragfähiges Konzept für die deutsche GM-Tochter Opel zu verhandeln. Und genau hier liegen die eigentlichen Schwierigkeiten in der Position des Wirtschaftsministers.
Während der Mutterkonzern die Entwicklung eines Konzepts immer wieder auf die lange Bank zu schieben scheint, muss die Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel auf eine schnelle Lösung drängen – am Besten mit einem privaten Investor. Letztere haben zwar bereits Interesse bekundet, allerdings nur unter der Bedingung eines tragfähigen Konzepts, welches auch die Patentfrage klärt. Eine Situation, die die Mission eines Karl-Theodor zu Guttenberg in den USA nicht einfacher werden lässt. (dcrs/fm 16.03.2009 09:20)