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  • OPELRETTUNG Wolfgang Schäuble lehnt Staatshilfe ab

    06.03.2009 12:52

    In der Rettung um den angeschlagenen Autobauer Opel haben sich mittlerweile unterschiedlichste Personen zu Wort gemeldet. Nun greift auch der deutsche Bundesinnenminister in die Debatte ein und empfiehlt einen Weg, der sicher vielen Verbrauchern sinnvoll scheint – eine Insolvenz. Allerdings will der Betriebsrat des Autoherstellers von diesem Vorschlag nichts hören. Schließlich sei eine Insolvenz kontraproduktiv und würde am Ende nur einen Umsatzverlust bedeuteten, was das Unternehmen am Ende noch stärker in die Krise führt.

    Allerdings sich die Argumente des Innenministers nicht gänzlich von der Hand zu weisen, da es sich an dieser Stelle um reale marktwirtschaftliche Zwänge handelt. Zwar stehen bei einer Firmenpleite unzählige Arbeitsplätze auf dem Spiel. Aber solange der Vorstand des Unternehmens keinen wirklich tragfähigen Rettungsplan aus der Tasche zaubert, rückt eine Insolvenz immer näher. Und die bisherigen Bemühungen und Absichten stoßen in der Bundesregierung nur auf wenig Zustimmung. Zusätzlich mehren sich die Gerüchte, dass der Mutterkonzern General Motors Patente des Autobauers verpfändet hat, um überlebenswichtige Staatshilfen zu erhalten. (dcrs/fm 06.03.2009 12:52)

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