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  • OST-JERUSALEM Siedlungsbau könnte Frieden blockieren

    24.03.2010 08:24

    Die USA und Jerusalem haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass zwischen beiden Bündnispartner ein besonderes Verhältnis herrsche – trotz des umstrittenen Siedlungsbaus in Ost-Jerusalem.

    Vor dem Treffen mit seinem Kollegen Barack Obama hat der israelische Premier Benjamin Netanjahu allerdings seinem Gegenüber die Pistole auf die Brust gesetzt. Netanjahu wird von Journalisten aus Israel mit den Worten zitiert, das durch ein Festhalten der USA an ihrem Widerstand gegen den Siedlungsbau „der politische Prozess ein Jahr lang blockiert zu werden“ droht.

    Stellt sich der Bündnispartner hinter die Forderungen der Palästinenser, will Israel also anscheinend den Verhandlungstisch verlassen. Ost-Jerusalem eroberten Soldaten unter dem Banner des Davidsterns während des 6-Tage-Krieges im Jahr 1967. Seither ist Ost-Jerusalem Zankapfel zwischen Israelis und Palästinensern.

    Beide Parteien beanspruchen die Stadt für sich. Zudem droht neuer Ärger, denn die Verwaltung der Stadt Jerusalem hat den Bau mehrerer Wohnungen im Viertel Scheich Dscharrah genehmigt. (dcrs/fm 24.03.2010 08:24)

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