Personen Gordon Brown
Am 20. Februar 1951 in Glasgow geboren, ist Gordon James Brown, wie er mit komplettem Namen heißt, inzwischen ein bekannter britischer Politiker, der ab dem 27. Juni 2007 auch als Premierminister in das Vereinigte Königreich von Großbritannien sowie Nordirland gewählt wurde. Durch dieses Amt erhielt Gordon Brown gleichzeitig des Status als Erster Lord des Schatzamtes und darüber hinaus die Mitgliedschaft im Privy Council sowie den Vorsitz in der Labour Party. Schon seit 1983 war er Angehöriger des britischen Unterhauses und für den Wahlbezirk Dunvermline East zuständig. In der Regierungszeit von Tony Blair war Gordon Brown von Mai 1997 bis Juni 2007 Schatzkanzler und damit längster amtierender Kanzler dieses Amtes seit 1823.
Als im Mai 1994 plötzlich und unerwartet der Labour-Vorsitzende John Smith verstarb, galt Gordon Brown inoffiziell schon als dessen Nachfolger, verzichtete aber – möglicherweise aufgrund der Aussicht auf eine einflussreiche Position in der Wirtschaftspolitik – zugunsten Tony Blair auf dieses Amt. Auch wenn es sich hierbei nur um eine Vermutung handelt – die Zusammenarbeit zwischen Brown und Blair war bedeutend für die Entwicklung der New Labour Party und auch öffentlich berichtete Spannungen brachten die beiden Politiker nicht auseinander. Im Amt als Schatzkanzler baute Gordon Brown sein Wissen im Hinblick auf Finanzen deutlich aus und der Begriff „Prudence“ – also Besonnenheit – wurde zum Schlagwort im Zusammenhang mit Gordon Brown.
Gordon Brown eröffnete der Bank of England mit seinem Amtsantritt im Mai 1997 die Möglichkeit, selbst die uneingeschränkte Geldpolitik und somit auch die Festlegung der Zinssätze eigenverantwortlich wahrzunehmen, gegen die Vorstellungen der Konservativen übrigens, die hier schon die ersten Schritte zur Abschaffung des Pfund Sterling und damit den langfristig geplanten Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion vermuteten.
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