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PLÖTZLICHER TOD Deutsches Nachwuchstalent verstorben
04.03.2009 15:59In den vergangenen Monaten konnte man fast den Eindruck gewinnen, die alte Weisheit: „Sport ist Mord“ enthält ein Körnchen Wahrheit. Schließlich sind einige Athleten aus dem Profi-/Leistungssportbereich plötzlich auf dem Spielfeld, beim Training oder in der eigenen Wohnung ohne erkennbare Ursache verstorben. Zurück bleiben in der Regel Fassungslosigkeit und tiefe Trauer. So auch beim aktuellsten Fall – dem Nachwuchs-Talent Sebastian Faißt. Der 20-Jährige Handballer galt als eine der großen Hoffnungen im Handball und gehörte aufgrund seiner hervorragenden Leistung bereits zum offiziellen Kader der U21-Nationalmannschaft.
Während des Länderspiels gegen die Schweiz am Dienstag brach Sebastian Faißt plötzlich zusammen. Obwohl Mannschaftsarzt und Rettungskräfte fieberhaft an einer Wiederbelebung arbeiteten, kam für den Spieler jede Hilfe zu spät – er verstarb noch auf dem Spielfeld. Bleibt die Frage, wie es zu solchen Ereignissen kommen kann? Im Fall Sebastian Faißt vermutet der Mannschaftsarzt eine Hirnblutung. Zumindest sprechen einige der festgestellten Symptome dafür. Endgültige Klarheit erbringt letzten Endes aber nur eine genaue Untersuchung des Körpers (dcrs/fm 04.03.2009 15:59)