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POLITISCHER DRUCK China verbietet Konzerte
04.03.2009 08:50Die Volksrepublik China ist für ihre starre Haltung gegenüber Pressefreiheit, freier Meinungsäußerung und politischer Aktion bekannt. Wie das Beispiel Oasis jetzt deutlich zeigt, scheint die Führung in Peking auch nach Jahren nicht die „Vergehen“ zu vergessen – egal, ob es sich dabei um Bürger Chinas oder Ausländer handelt. Die chinesische Führung hat zwei Konzerte der britischen Band untersagt, die in Peking und Shanghai Anfang April stattfinden sollten. Mit dem plötzlichen und kurzfristigen Entzug der Lizenz „honoriert“ China die Beteiligung Noel Gallaghers an einer Veranstaltung für die Freiheit Tibets vor 12 Jahren.
Damit lässt die Administration Chinas gegenüber dem Rest der Welt wieder einmal deutlich werden, was sie von politischem Aktionismus hält, sofern er sich gegen die Interessen der politischen Führung richtet. Obwohl sich die Band über die Haltung Chinas enttäuscht zeigt, können Kenner des Landes sicher nur müde lächeln. Selbst die Olympischen Spiele haben nicht darüber hinwegtäuschen können, dass die Haltung Chinas auf politischer Ebene bezüglich der Menschenrechte auch im 21. Jahrhundert sich nur sehr langsam nach vorn bewegt. (dcrs/fm 04.03.2009 08:50)