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  • PORSCHE Wiedeking scheitert mit Übernahme

    07.05.2009 08:37

    Seit Mittwochabend gehört eines der spektakulärsten Unternehmen der Automobil- und Konzerngeschichte der Vergangenheit an. Die Hauptaktionäre des Sportwagenherstellers Porsche haben sich darauf geeinigt, die Übernahme von VW abzublasen und lediglich an einer Fusion der beiden Unternehmen zu arbeiten. Für Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist diese Nachricht eine persönliche Niederlage.

    Hatte sich der Spitzenmanager doch für die Übernahme des 15-mal größeren Konzerns aus Wolfsburg stark gemacht. Schuld am missglückten Angriff der Zuffenhausener waren nicht Fehler im Management oder der Planung. Die ausgeklügelte Strategie wurde schlicht und einfach von der Finanzkrise überrollt. Hatten sich die Banken anfänglich relativ freizügig bei der Vergabe von Krediten für das Unternehmen gezeigt, wurde es zuletzt für Porsche immer schwieriger, frisches Kapital in die Übernahme zu stecken.

    Mittlerweile steht das Unternehmen sogar angeblich mit neun Milliarden Euro in der Kreide. Dank der Entscheidung vom Mittwoch stehen beide Unternehmen jetzt gleichberechtigt nebeneinander und Porsche wird zu einer Marke des neuen Konzerns. (dcrs/fm 07.05.2009 08:37)

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  • Zuletzt aktualisiert: 10.09.2010 19:50 Uhr
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