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Jetzt ist es amtlich – Klaus Zumwinkel, ehemaliger Chef der Deutschen Post und lange Zeit einer der Vorzeige-Manager, hat im großen Stil Steuern am deutschen Fiskus vorbei geführt. Zumindest belegt dies seine eigene Aussage im Rahmen des gegen ihn eröffneten Prozesses. Damit kann der Ex-Manager zwar auf eine milde Strafe hoffen und wird sich wohl nicht hinter schwedischen Gardinen wiederfinden. Aber der Imageschaden dürfte Klaus Zumwinkel sein ganzes Leben anhaften. Obwohl der eigenen Aussage nach geläutert, dürfte es auch in Zukunft keine Jobangebote hageln. Ein Grund mehr, um sich endlich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.
Auslöser der ganzen Geschichte war eine simple Daten-DVD, welche den deutschen Behörden aus Liechtenstein in die Hände gespielt wurde. Neben den Informationen zu Klaus Zumwinkel waren auf dem Datenträger auch Informationen bezüglich weiterer Steuersünder enthalten. Obwohl Liechtenstein gegen das Vorgehen der Bundesbehörden heftig protestiert hat, war die Daten-DVD ein wahrer Segen für den deutschen Fiskus. Und mit seinem Geständnis dürfte der ehemalige Postchef mit einem „blauen Auge“ davonkommen. (dcrs/fm 22.01.2009 15:51)#1 - 16.11.2010 07:19 - plucterv
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