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RADSPORT Expertenkommission belastet Andreas Klöden
14.05.2009 13:29In den vergangenen Jahren hat sich im Radsport ein wahrer Dopingsumpf offenbart. Dabei sind nicht nur Spanier oder Italiener, die oft unter Generalverdacht standen, positiv getestet wurden. Auch deutsche Fahrer aus Spitzenteams, welche sich als Saubermänner gaben, haben sich am Doping aktiv beteiligt.
Mit Andreas Klöden steht wieder einer dieser ehemaligen Vorzeigeathleten im Rampenlicht. Die Expertenkommission, welche sich mit den Dopingpraktiken der Uni Freiburg auseinandersetzt, hat den 33-Jährigen schwer belastet. Andreas Klöden, der im Moment für das ukrainische Team Astana fährt, soll nach Aussagen der Kommission während der Tour de France 2006 mit Eigenblut gedopt wurden sein.
Ausschlaggebend für die Anschuldigungen soll unter anderem die Zeugenaussage von Patrick Sinkwitz sein. Der ehemalige Teamkollege bei T-Mobile habe den Ermittlern wertvolle Hinweise geliefert und auch das Vorgehen der Ärzte und beteiligten Fahrer zum Teil minutiös beschrieben. Für den Profi dürfte die Karriere im Profi-Radsport damit zu Ende sein. (dcrs/fm 14.05.2009 13:29)