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  • REGELN IM KONJUNKTURPAKET Protektionismusvorwurf gegen Frankreich

    12.02.2009 15:28

    Die Wirtschaftskrise zwingt alle Nationen zum Handeln. Aber anstatt sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen und diesem Weg aus der Krise zu folgen, machen sich die Industrieländer alle einzeln auf den Weg. Nicht immer geht dabei im Interesse einer multilateralen Politik zu. Nicht umsonst muss sieht sich Frankreichs Premier Sarkozy Protektionismusvorwürfen aus dem Ausland ausgesetzt. Schuld sind Milliardenhilfen an französische Unternehmen – sofern Arbeitsplätze im eigenen Land gerettet werden.

    Auf den ersten Blick sicher eine verständliche Reaktion, wirkt die Tatsache, hinter der Landesgrenze einen Strich zu ziehen, in den Zeiten der Globalisierung wenig zeitgemäß. Zudem befürchten Politiker aus dem Ausland, dass von nationalen Interessen geprägte Rettungspakete den Bemühungen schaden, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im globalen Maßstab in den Griff zu bekommen. Allerdings wird das französische Konjunkturpaket für Sarkozy inzwischen zum Zwei-Fronten Krieg, denn neben der Kritik aus dem Ausland gerät anscheinend der französische Arbeitsmarkt trotz aller Bemühungen seitens des Premiers unter Druck. (dcrs/fm 12.02.2009 15:28)

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