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  • REKORD-HITZEWELLE Moskau stöhnt unter heißestem Juli seit 130 Jahren

    29.07.2010 12:24

    Die russische Hauptstadt Moskau stöhnt unter einer Rekordhitze. Der Bevölkerung macht der heißeste Juli seit 130 Jahren deutlich zu schaffen. Moskau ist zudem in dichten Rauch gehüllt, denn im Umland wüten zahlreiche Waldbrände und Torffeuer, die beißenden Qualm in die Stadt drücken.

    Etwa 400.000 Hektar Wald sind den rund 20.000 Bränden bereits zum Opfer gefallen. Und die Glut soll sich bereits in die Torfböden gefressen haben. Die Bewohner tragen auf dem Weg zur Arbeit oder bei ihren täglichen Einkäufen zum eigenen Schutz vor dem Smog Atemmasken.

    Meteorologen haben bereits zu Wochenbeginn eine rekordverdächtige Temperatur von 39 Grad gemessen und schließen auch das Überschreiten der 40-Grad-Marke in den nächsten Tagen nicht aus. Auf die Jahrhundert-Hitzewelle ist die Stadt mit ihren 12 Millionen Einwohnern nicht vorbereitet.

    Während ein strenger Winter den Menschen nichts ausmacht, stöhnen sie unter den Rekordwerten. Denn es gibt weder Freibäder noch schattige Liegewiesen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel haben keine Klimaanlage. (dcrs/fm 29.07.2010 12:24)

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