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  • RICHARD-WAGNER-FESTSPIELE Geteiltes Echo bei Neuinszenierung von Lohengrin

    26.07.2010 13:24

    Zum Auftakt der 99. Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele erntete die Neuinszenierung der Oper "Lohengrin" von Regisseur Hans Neuenfels geteiltes Echo. Die Besucher applaudierten mit lang anhaltendem Beifall ebenso wie andere mit einem gewaltigen Buh-Gewitter dagegen hielten.

    Der 69-jährige Regisseur nahm es gelassen und warf eine Kusshand ins von der Inszenierung gespaltene Publikum. Als prominenter Gast klatschte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel Beifall. Die Hauptdarsteller Jonas Kaufmann und Annette Dasch sowie der Chor wurden vom Publikum ebenfalls mit viel Applaus belohnt.

    Die zwiegespaltenen Besucher der "Lohengrin"-Oper waren vor allem durch den in Rattenkostüme gekleideten Chor irritiert, der zu sehr vom romantischen Idealbild der beliebtesten Oper entfernt war.

    Regisseur Hans Neuenfels wollte aber mit seiner Neuinszenierung mit seiner apokalyptischen Sicht auf den "Heilsbringer" Lohengrin sowie seine unmögliche Liebe zu Elsa veranschaulichen und vermitteln, dass es kein Vertrauen und keine Liebe in dieser Welt gibt. Die Spielsaison ist die erste ohne den im März verstorbenen Wolfgang Wagner, der Enkel des Komponisten Richard Wagner. (dcrs/fm 26.07.2010 13:24)

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  • Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 06:40 Uhr
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