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  • RICHARD WILLIAMSON Skandal-Bischhof trifft in London ein

    25.02.2009 07:51

    Richard Williamson hat Argentinien verlassen. Damit kommt der Skandal-Bischhof einer Aufforderung der Regierung nach, dass Land zu verlassen. Ursache für das Vorgehen der Behörden gegen den Geistlichen waren Äußerungen des Bischhofs, wonach in deutschen Konzentrationslagern nicht mehrere Millionen Juden umgebracht wurden, sondern lediglich einige Hunderttausend den Tod fanden. Mit dieser Leugnung des Holocaust hatte Richard Williamson in den vergangenen Wochen international für Empörung gesorgt und auch den Papst als Kirchenoberhaupt und seinen obersten Dienstherren massiver Kritik ausgesetzt.

    Den Protesten vorangegangen war die Wiederaufnahme von Williamson in die katholische Kirche. Mit der Aufforderung, das Land zu verlassen bzw. die drohende Ausweisung in Kauf nehmen zu müssen, hat Argentinien nicht nur eine eindeutige Stellung bezogen, sondern bricht auch mit einer Tradition – sich hinter dieses Kapitel der deutschen Geschichte zu stellen. Angeblich soll Richard Williamson in Richtung London aufgebrochen sein, wo er in den Morgenstunden erwartet wird. (dcrs/fm 25.02.2009 07:51)

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