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  • SCHAEFFLER Bis zu 4.500 Stellen vom Sparkurs bedroht

    13.05.2009 13:38

    Der angeschlagene Autozulieferer Schaeffler kommt nicht aus der Krise. Hoch verschuldet und mit dem Rücken zur Wand, will Schaeffler allein bei den Personalkosten 250 Millionen Euro einsparen – pro Jahr. Umgerechnet auf die Zahl der Arbeitsplätze bedeutet dieser Sparkurs einen möglichen Wegfall von 4.5000 Stellen. Allerdings will die Unternehmensführung betriebsbedingte Kündigungen soweit möglich vermeiden.

    Statt dessen sollen die Mitarbeiter über Transfergesellschaften, eine Reduzierung der Arbeitszeit mit entsprechenden Gehaltskürzungen und Kurzarbeit aufgefangen werden. Ziel sei es, so Jürgen M. Geißinger, möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Die Gewerkschaft IG Metall steht dem Maßnahmenkatalog dagegen ablehnend gegenüber und bereits Widerstand angedeutet. Notfalls wollen die Gewerkschaften auch zu juristischen Mitteln greifen.

    Zwischen Arbeitnehmern und Schaeffler existieren verschiedene Vereinbarungen, welche einem Stellenabbau entgegenwirken sollen. In die Krise ist der Familienkonzern durch die umstrittene Übernahme des Konkurrenten Continental geraten. Mittlerweile zählt Schaeffler sogar zu den Bittstellern um finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder. (dcrs/fm 13.05.2009 13:38)

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