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SCHIEDSRICHTER-AFFÄRE Fall Amerell wird zum juristischen Tauziehen
08.03.2010 14:16Bereits in den vergangenen Tagen entwickelte sich die Schiedsrichter-Affäre immer mehr zu einer Schlammschlacht. Dass sich an diesem Zustand so schnell nichts ändern wird, dafür sorgen die Beteiligten. Manfred Amerell, dem Amtsmissbrauch und sexuelle Belästigung vorgeworfen werden, will Michael Kempter – wegen Rufschädigung und Verleumdung - verklagen.
Amerell zielt mittlerweile juristisch auch auf die anderen Unparteiischen, welche sich den Vorwürfen angeschlossen haben. Die Gegenseite fährt ebenfalls schweres Geschütz auf. Wie in der Presse bekannt wurde, hat einer der unbekannten Schiedsrichter anscheinend den Plan gefasst, gegen Amerell Strafanzeige zu erstatten – wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung sowie der Nötigung.
Gleichzeitig will der der Süddeutsche Fußballverband die frühere Arbeit Manfred Amerells unter die Lupe nehmen – so zumindest eine Verlautbarung vom SFV-Vorsitzenden Rolf Hocke. Damit droht allen Beteiligten ein neuerlicher Schlagabtausch, der anscheinend auch vor deren Umfeld nicht haltmacht, denn in den vergangenen Tagen habe es einen Einbruchsversuch in die Kanzlei Paproth, Metzler und Partner, welche Amerell vertritt. (dcrs/fm 08.03.2010 14:16)