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  • SCHULSTREIT Erdogan legt gegen Angela Merkel nach

    29.03.2010 12:56

    Bei einem Besuch in Libyen legte Recep Tayyip Erdogan im Schulstreit gegen seine Amtskollegin Angela Merkel noch einmal nach. Der türkische Premier reagierte auf die Ablehnung seiner Forderung nach türkischen Gymnasien in Deutschland mit einer Äußerung gegenüber türkischen Medien, die noch einmal Öl ins Feuer der bereits gespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern gießt.

    Erdogan erklärte, er verstehe nicht diesen „Hass gegen die Türkei“. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am Montag in die Türkei reist, dürfte dem türkischen Premier diese Äußerung übel nehmen.

    Neben Erdogan will sich die Kanzlerin auch mit Staatspräsident Abdullah Gül treffen. Bei dem Zusammenkommen wird es unter anderem auch um die schleppenden Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU gehen. Nach den Äußerungen des türkischen Ministerpräsidenten hat man nun noch ein weiteres Thema, bei dem es Gesprächsbedarf zu geben scheint.

    Maria Böhmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und in der Delegation Merkels mit dabei, stellte sich indessen offen hinter die Ablehnung türkischer Gymnasien. (dcrs/fm 29.03.2010 12:56)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 16:20 Uhr
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