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  • SCHWERER FEHLER Dopingproben verdächtiger Sportler vernichtet

    12.03.2009 15:58

    Doping sorgt im Leistungssport immer wieder für negative Schlagzeilen. Dabei stehen nicht in jedem Fall die Athleten im Mittelpunkt der öffentlichen Berichterstattung, sondern hin und wieder die Dopingfahnder selbst. Rasmus Damsgaard musste als Doping-Experte der FIS gegenüber der Presse zugeben, dass in einem von der WADA akkreditierten Untersuchungslaborlabor die B-Proben verdächtiger Athleten vernichtet wurden. Schuld war allerdings nicht ein Verdunkelungsversuch, sondern schlicht und ergreifend ein einfacher Formfehler.

    Aufgrund des Fehlens eines Verlängerungsantrages wurden die betreffenden Proben durch das Labor entsprechend den Vorschriften vernichtet. Angesichts der Umstände gewinnt dieser Vorfall an besonderer Tragik, da es sich hierbei um B-Proben von Athleten handelt, welche sich dem Verdacht des Blutdopings ausgesetzt hatten. Neben dem eigenen Verschulden sieht Damsgaard allerdings auch ein Versäumnis beim Dopinglabor, da diesem die Bedeutung der Proben bekannt war. Den betroffenen Sportlern dürfte der Fehler dagegen sicher gelegen kommen. Trotz allem dürfte auch in Zukunft schärferen Kontrollen zu rechnen sein. (dcrs/fm 12.03.2009 15:58)

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