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SCHWUND DURCH TRANSFERS Zenit St. Petersburg verliert Substanz
18.02.2009 08:56Russlands Fußballliga ist in Westeuropa relativ unbekannt. Sicher einer der Gründe, warum das relativ gute Abschneiden der Nationalmannschaft zur Fußball-EM sicher als einer der Achtungserfolge gewertet werden kann. Nicht ganz unschuldig daran ist Zenit St. Petersburg. Allerdings muss Trainer Dick Advocaat um die Substanz in seinem Fußball-Club fürchten. Schuld ist die Tatsache, dass sich mit dem Geld des Hauptaktionärs Gazprom zwar neue Talente und auch der Erfolg bei Zenit St. Petersburg meldeten, aber die Erfolgsgaranten gleichzeitig aus dem Ausland umworben wurden.
Andrei Arschawin macht mit seinem Transfer nur den Anfang, ihm werden noch einige Spielmacher der Mannschaft folgen. Und mit der internationalen Wirtschaftskrise wirken sich die Verluste des Gasriesen auch auf die Mannschaft aus. Es fehlt einfach das Geld, um die Abgänge mit Spielern entsprechender Qualität zu ersetzen. Trainer Dick Advocaat wird sich also auch in der kommenden Saison auf schwere Zeiten einstellen müssen. Die Gegner von Zenit St. Petersburg werden diese Entwicklung allerdings mit einem zufriedenen Lächeln verfolgen. (dcrs/fm 18.02.2009 08:56)