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  • SELBSTMORDATTENTAT Anschlag im Irak fordert Todesopfer

    13.02.2009 14:43

    Kurz nach der verheerenden Anschlagsserie in Afghanistan, welche den Ministerien und Polizeibehörden galt, hat nun auch den Irak ein Selbstmordanschlag den Irak erschüttert. Nach offiziellen Angaben sind bei dem Attentat 84 Menschen verletzt und weitere 32 getötet wurde. Die Attentäterin hat den Sprengsatz auf einer Pilgerroute der Schiiten in der Stadt Iskandarija gezündet und sich dabei selbst in die Luft gesprengt.

    40 Kilometer südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad gelegen, ist Iskandarija Bestandteil der für die Anhänger des schiitischen Glaubens so wichtige Route in die Stadt Kerbela. Besonders jetzt herrscht auf der Pilgerroute besonders viel Bewegung, da sich wie jedes Jahr das Ende der Trauerzeit um den Imam Hussein (Enkel des Propheten Mohammed) nähert. Aufgrund der Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten durch die Jahrhunderte hinweg, kommt es im Irak immer wieder zu blutigen Anschlägen, denen bereits unzählige Menschenleben und bedeutende Kulturgüter zum Opfer gefallen sind. Dieser Auseinandersetzung wird auch der heutige Anschlag zugeschrieben. (dcrs/fm 13.02.2009 14:43)

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